Verantwortung

Bei der Herstellung und Verarbeitung von Echtleder entstehen weltweit erhebliche Mengen an industriellen Reststoffen. Allein in der Konsumgüterindustrie fallen jährlich rund eine Million Quadratmeter Echtleder-Reste aus Verschnitt, Überschuss und Ausschuss an, die bislang nur sehr begrenzt in stoffliche Kreisläufe zurückgeführt werden.

RELEA setzt an diesem Punkt an und überführt Echtleder-Reststoffe systematisch in neue, industriell nutzbare Materialien. Grundlage sind reproduzierbare Materialrezepturen und belastbare Prozesse, mit denen relevante Mengen in bestehende Wertschöpfungsketten integriert werden.

Verantwortung ist bei RELEA ein industriell umsetzbarer Prozess, kein abstraktes Versprechen.

Recycling

Die Nutzung von Tierhäuten als Werkstoff reicht mehrere tausend Jahre zurück. Funde wie die Ausrüstung des Ötzi zeigen Felle und Leder als funktionales, langlebiges Material und als Nebenprodukt seiner Nahrungsgewinnung.

Auch heute entstehen bei der industriellen Herstellung und Verarbeitung von Echtleder erhebliche Mengen an Restmaterial, die trotz hoher Materialqualität häufig ungenutzt bleiben.

RELEA greift diesen Ansatz auf und überführt Echtleder-Reste in neue, industriell nutzbare Materialien. Grundlage ist ein reproduzierbares Recyclingverfahren mit definierten Materialqualitäten.

Die Entwicklung und Produktion erfolgen in Deutschland, die Weiterverarbeitung in europäischen Partnerstrukturen. Kontrollierte Prozesse und kurze Wege sichern Qualität und Skalierbarkeit.

RELEA versteht Leder-Reste nicht als Abfall, sondern als Rohstoff innerhalb eines modernen Materialkreislaufs.

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Kreislauf. Wirtschaft!

Kreislaufwirtschaft bedeutet bei RELEA die stoffliche Rückführung von Echtleder-Resten Form neuer, industriell nutzbarer Materialien.

Ziel ist die Re-Integration vorhandener Reststoffe in bestehende Wertschöpfungsketten.

Aus Verschnitt, Offcuts und Ausschuss entstehen reproduzierbare Materialqualitäten, die erneut in den Branchen eingesetzt werden können, aus denen die Reststoffe stammen. So entsteht ein branchenspezifischer Materialkreislaufstatt einer linearen Nutzung.

Die technischen und ästhetischen Spezifikationen werden anwendungsbezogen definiert. Das System ist auf industrielle Mengen, Prozesssicherheit und Skalierbarkeit ausgelegt.

Erklärende Grafik zur Kreislaufwirtschaft in der Lederindustrie
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